Nach schwerer Misshandlung ihres Babys wurde eine heute 28-jährige alleinerziehende Mutter von einem Berliner Gericht zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren verurteilt. Die Mutter hatte ihr Baby im Juni 2005 geschüttelt und geschlagen. Der Säugling erlitt Hirnblutungen und wird dauerhaft behindert sein. Heute lebt das Kind inzwischen in einer Pflegefamilie. Im letzten Jahr hatte die angeklagte alleinerziehende Mutter ihr zweites Baby gebissen. Die Angeklagte hatte keine Erklärung für ihr Handeln. ewährung. Eine Betreuung durch die Familienhilfe hatte die Berlinerin abgelehnt. Wegen einer Impulskontrollstörung ging das Gericht von verminderter Schuldfähigkeit aus. Wegen fehlender Einsicht versagte der Amtsrichter jedoch das Aussetzen der Strafe auf Bewährung.
Nach Überzeugung des Gerichts wurde das 18 Tage alte Baby völlig grundlos misshandelt. Er wollte trinken, dann passierte der Ausraster. Die alleinerziehende Mutter wurde eigenen Angaben nach in der Nacht wach, um dem Kind die Flasche zu geben. Was dann in ihrem Halbschlaf passierte, erinnere sie nicht. Am nächsten Morgen ging sie zum Arzt, weil das Baby die Augen merkwürdig verdrehte. Der Säugling lag etwa zehn Tage im künstlichen Koma. Der Mutter wurde das Sorgerecht inzwischen entzogen. Die 28-Jährige Alleinerziehende behauptete im Prozess, sie könne eigentlich gut mit Kindern umgehen. Sie verstehe nicht, was passiert sei. Das zweite Kind habe sie gewollt, um zu beweisen, dass sie es besser machen kann. Das Baby wurde kurz nach der Geburt Ende April 2007 in Obhut genommen. In einer Mutter-Kind-Einrichtung, die videoüberwacht war, durfte sie mit dem Sohn zusammen sein. Der Biss sei aus Versehen passiert, als sie das Baby küssen wollte, sagte die Mutter. Nach Überzeugung des Gerichts hat die alleinerziehende Mutter jedoch nichts gelernt. Sie brauche dringend eine Therapie.

[...] Kinder, es vergeht kaum ein Tag, in dem die Medien nicht über einen neuen Fall von Kindesmisshandlung berichten. Es werden stärkere Konsequenzen und Handlungsstrategien gesucht. Tatsache aber ist [...]
[...] Kinder, es vergeht kaum ein Tag, in dem die Medien nicht über einen neuen Fall von Kindesmisshandlung berichten. Es werden stärkere Konsequenzen und Handlungsstrategien gesucht. Tatsache aber ist [...]